Erstsemesterinfos

Der Anfang fürchtet oft, womit das Ende scherzt

Nachdem Du Dich nun entschlossen hast, Pharmazie zu studieren, möchtest Du Dir bestimmt erst einmal ein Bild vom Studium machen. Dafür bist Du hier genau richtig. Hier gibt es ein paar Informationen zu Deinem Studium in Frankfurt.

In unserem Fachbereich studieren pro Semester etwa 80 Studenten. Wir sind also ein relativ großer Fachbereich für Pharmazeutenverhältnisse. Aber dennoch haben wir hier in Frankfurt eine der besten Ausstattungen für das Pharmaziestudium. Du hast also die richtige Wahl getroffen, hier zu studieren.

Damit Du schon vor der Einführung deine Kommilitonen kennenlernen und Dich mit ihnen austauschen kannst, gibt es bei Facebook eine eigene Gruppe für euch: Pharmazie Frankfurt SoSe 17

Schau Dich einfach mal auf unserer Homepage um, es erwarten Dich einige interessante und nützliche Infos für Dein erstes Studiensemester.

Bei der Einführungsveranstaltung der Fachschaft erhaltet ihr alle wichtigen Informationen. Also macht euch vorher nicht soviel Stress und sucht euch erstmal eine Wohnung.

Die aktuelle Erstsemestereinführung findet am Donnerstag, den 06.04 um 13:00 Uhr im Biozentrum statt. Der Treffpunkt ist beim Pförtner.

Stundenplan

Euer Stundenplan ist auf der Seite unseres Fachbereichs zu finden. Ihr müsst euch keinen Stundenplan auf der QIS/LSF-Seite erstellen, wie es in anderen Studiengängen notwendig ist.

Mathe-Vorkurs

Der Fachbereich 12 bietet für jedes Semester einen Mathe-Vorkurs an. Unserer Erfahrung nach ist dieser Kurs zwar gut, aber für das Pharmaziestudium zu umfangreich. Innerhalb des ersten Semesters wird eine Vorlesung und Übungen zu "Mathematische und Statistische Methoden" speziell für uns Pharmazeuten angeboten, wobei die Übungen verpflichtend sind.

Weitere Informationen zum Mathevorkurs, der 2 Wochen vor Vorlesungsbeginn stattfindet, stehen unter folgendem Link.

Ansonsten gibt es noch den Online Mathematik Brückenkurs.

Der Phamazeuten-Alltag

Ein ganz normaler Tag...

Ihr habt Euch mit der Wahl des Faches Pharmazie sicherlich kein einfaches Studienfach ausgesucht. Was dieses Fach so schwer macht, ist wohl vor allem die notwendige ganztägige Präsenz des Pharmaziestudierenden an der Uni. Die gesamte Woche ist verplant mit Labortätigkeit, Seminaren, Vorlesungen und Praktika. Der durchschnittliche Pharmaziestudent, hält sich von Mo – Fr von 8.00 – 18.00 an der Uni auf. Und am Ende eines jeden "Arbeitstages" widmet er sich der Lektüre "Qualitative Analytik". Beherrscht sein will der Stoff ja auch noch! Freitag Abend ist dann die Freude auf das Wochenende groß, wären da nicht noch die Fächer wie Mathematik, Physik, Terminologie u.ä.. So verfliegen auch diese freien Tage, und die Woche beginnt von Neuem.... Ist das Praktikum endlich, trotz Zwischenkolloquium (Kolloq) und Trennungsgang, erfolgreich abgeschlossen, sollte man meinen, endlich Zeit zum Einkaufen zu haben (theoretisch müsste jeder Pharmaziestudent spätestens nach dem ersten Semester verhungert sein!) . Aber jetzt heißt es: Klausuren schreiben und sich nicht vor den Fernseher schmeißen oder sich in das Frankfurter Nachtleben stürzen!

Doch auch Klausuren sind zu schaffen und die erhoffte "vorlesungsfreie Zeit" ist endlich da. Allerdings sollte man die acht Wochen Famulatur in einer öffentlichen Apotheke, in der Industrie oder einer Krankenhausapotheke nicht vergessen, die bis zum Ersten Staatsexamen abgeleistet werden müssen. Unser Tipp: Macht Eure Famulatur so früh wie möglich, denn in den höheren Semestern werden mehr und mehr Praktika in die vorlesungsfreie Zeit gelegt!

Diesen eben aufgeführte Pharmazeutenalltag, wird Euch sicherlich jeder Student dieses Faches bestätigen können, ganz bestimmt sind da auch ein paar Übertreibungen dabei, doch Tatsache ist, dass dieses Studium eine Menge Durchhaltevermögen, Ehrgeiz, Gesundheit und natürlich auch Glück fordert.

Aber merkt Euch Eins:

Es ist zu schaffen! Selbst wenn vor Euch ein riesiger Berg Arbeit zu liegen scheint, so wird dieser, wie jeder andere Berg auch Schritt für Schritt erklommen. Das mit der ganztägigen Anwesenheit ist auch nicht soooo ernst zu nehmen. Denn nicht alles wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Das Praktikum ist in der Regel zu schaffen und die Zeit so bemessen, dass auch der langsamste Student noch fertig wird. Eure Vorlesungen könnt Ihr ab dem ersten Unitag auf dem Stundenplan am Vorlesungsbrett ablesen, jedoch ist nicht jede für das Vorankommen eines Pharmaziestudenten erforderlich. Man sollte sich auch mal ins Café oder in die Mensa setzen, sich erholen und vielleicht mal ein anderes Thema als Chemie finden. Wenn Ihr neu in Frankfurt seid, dann lauft doch einmal über die Zeil oder durch die Freßgass‘, gerade im Sommer ist es sehr schön dort. Ein guter Tipp ist auch die Bergerstraße in Bornheim. Frankfurt und Umgebung bietet ein reichhaltiges Angebot an Kultur, Kneipen und Diskotheken. Es lässt sich bestimmt für jeden Geschmack etwas finden!

Zusammenarbeit

Bei all diesem Stress solltet Ihr Euch das Ganze nicht noch schwerer machen, indem Ihr Euch abkapselt und versucht im Alleingang dieses Studium zu meistern. Zusammenarbeit ist die Lösung vieler kleiner Probleme. So sei hier die Laborarbeit besonders erwähnt: Für Abiturabgänger ohne vorherige Ausbildung zur PTA, CTA (o.ä.) kommt mit der Tätigkeit im Labor etwas völlig Neues auf sie zu. Die Assistenten können hier nicht jeden einzelnen betreuen. Jetzt sind die Fachleute gefordert, ihren Kommilitonen etwas unter die Arme zu greifen! Weist andere auf ihre Fehler hin, denn es ist zu Eurer eigenen Sicherheit! Diskutiert und vergleicht Eure Substanzen und Ergebnisse. Ihr werdet zum einen viel dabei lernen und zum anderen bekommt Ihr manchmal auch die gleichen Analysen! Das Labor vom zweiten Semester befindet sich direkt neben dem Euren. Wenn Euch irgendwas völlig unklar scheint und Euch kein Assistent zu helfen weiß, dann traut Euch rüber zu gehen und zu fragen. Sie haben das erste Semester gerade erst hinter sich gebracht und wissen noch einiges über den Trennungsgang und seine heimtückischen Nachweise. Nervt Eure Assistenten, denn manchmal lassen sie heiße Tipps über Eure Analyse raus! Hortet keine Chemikalien! Es ist lästig im ganzen Labor nach ihnen zu suchen! Außerdem sind Chemikalien teuer! Ihr alle müsst sie am Ende bezahlen, also akzeptiert nicht den Chemikalien-Bunker im Spind Eures Nachbarn. Beherzigt aber auf jeden Fall die o.a. Punkte. Selbst wenn die Ionenjagd noch so düster aussieht, das Labor hat noch fast jeder geschafft!